Scope hebt das Asset Management Rating der Pegasus Capital Partners von A (AMR) auf A+ (AMR) an

Damit wird dem Unternehmen eine hohe Qualität und Kompetenz im Asset Management von Immobilien bescheinigt.

Die Pegasus Capital Partners GmbH (Pegasus) ist ein Funding- und Investmentmanager, der als eigenständiges Spin-Off aus der Sontowski & Partner Group (S&P Group) heraus gegründet wurde und seit 2014 am deutschen Markt tätig ist.

Das angebotene Leistungsspektrum erstreckt sich über die vier Bereiche i) Mezzanine Partnering, ii) Invest & Transaction, iii) Structuring sowie iv) Asset und Property Management. Mit seinen Geschäftsfeldern positioniert sich das Unternehmen im Bereich der Immobilienfinanzierung und Immobilienbeteiligung und investiert für oder gemeinsam mit Investoren in Projektentwicklungen in den Segmenten Value-Add bis Opportunistic. Das Produktangebot richtet sich im Wesentlichen an institutionelle und semi-institutionelle Investoren und versorgt im Mezzanine-Segment Projektentwickler gegebenenfalls auch kurzfristig mit Kapital.

Aufgebaute Kernkompetenzen aus dem Umfeld der S&P Group konnten erfolgreich auf Pegasus übertragen werden, was sich positiv in der Bewertung niederschlägt. Die personelle Verflechtung aus der Anfangszeit wurde sukzessive reduziert, so dass inzwischen nahezu alle Leistungen von der Pegasus erbracht werden.

Die operative Übernahme der Fonds- und Objektadministration von geschlossenen Bestandsbeteiligungen der S&P Group sorgt für eine stabile, vergleichsweise schwankungsarme Einnahmebasis und stellt damit ein stabilisierendes Element zum naturgemäß schwankungsintensiven Projektentwicklungsgeschäft dar. Der stark ausgebaute Bereich des Asset und Property Management-Geschäftes für Fremdmandate unterstützt dies zusätzlich.

Die erneute Verbreiterung der Gesellschafterbasis durch das zusätzliche Engagement zweier Family Offices auf nunmehr sieben Gesellschafter bewertet Scope positiv und als die langfristige Ausrichtung des Unternehmens stärkend.

Nach Ansicht von Scope weist Pegasus mit seinen aktuell 31 Mitarbeitern für Größe und Geschäftsumfang des Unternehmens eine komfortable Kapitalausstattung auf. Die Ertrags- und Finanzlage stellt sich aktuell durchweg positiv dar. Im Jahr 2017 konnten diverse Projekte aus dem Bereich „Mezzanine Partnering“ abgeschlossen werden, so dass das konsolidierte Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht wurde.

Die Assets under Management und das Projektvolumen wurden hierbei auf rund 885 Mio. Euro (+36%) bzw. 1,6 Mrd. Euro (+24%) erneut deutlich ausgebaut.

Basis für die Sicherung der Finanzierung des künftigen Unternehmenswachstums bilden eine ausgebaute Darlehens-Linie bei einem institutionellen Investor sowie zugesagte Gesellschafterdarlehen in signifikanter Höhe aus dem Kreis der fünf investierten Family Offices.

Weiterhin zeugen erfolgreiche Off-Market-Transaktionen der Pegasus von einem überdurchschnittlichen Zugang zu relevanten Assets. Flankiert wird dieser neben der exzellenten Vernetzung des Managements von einem engen Netzwerk aus finanzierenden Banken, institutionellen Investoren, Projektentwicklern sowie relevanten Dienstleistern im Immobilienumfeld.

Nach Ansicht von Scope wurden zielführende Schritte in die Wege geleitet, um das mittelstandsspezifische Schlüsselpersonenrisiko zu mitigieren. Das Projektcontrolling und Risikomanagement der Gesellschaft entspricht im Detaillierungs- und Erfassungsgrad den Anforderungen der Gesellschaft nach Art und Umfang der Geschäftsaktivitäten. Gleichwohl ist anzumerken, dass das Rating in diesem Punkt aufgrund einer fehlenden unabhängigen Risikomanagementfunktion ausbaufähig ist.

Die bisher erreichten Erfolge des Unternehmens werden durch das Agieren in einem positiven Marktumfeld unterstützt. Die starke Abhängigkeit von transaktionsbasiertem Geschäft stellt einen möglichen Risikofaktor in einem sich abschwächenden Marktumfeld dar.

Quelle: https://www.scopeanalysis.com/#search/research/detail/158108DE