Projekt Beschreibung

Scope stuft Asset Management Rating von Pegasus herauf

Erlangen, 14. Oktober 2020 – Scope Analysis ist das führende europäische Unternehmen zur Bewertung von Fonds und Asset Managern. Das Management-Rating bezieht sich auf die Bewertung der Qualität von Pegasus als Asset Manager. In der Rating-Historie ist Pegasus seit 2016 von A (AMR) über A+ (AMR) seit 2018 auf nun AA- (AMR) seit 2020 gestiegen. Im Jahr 2018 wurden Pegasus zudem als Bester Asset Manager bei den Scope Awards ausgezeichnet.

Nach Ansicht von Scope weist Pegasus mit seinen aktuell 43 Mitarbeitern eine überaus komfortable Kapitalausstattung für Größe und Geschäftsumfang des Unternehmens auf. Die Ertrags- und Finanzlage stellt sich durchweg positiv dar. Die Pegasus Gruppe konnte das Geschäftsjahr 2019 mit einem Konzernergebnis nach Steuern von 12,6 Mio. Euro (Vorjahr: 11,8 Mio. Euro) abschließen. Auch für 2020 ist ein Ergebnis in dieser Größenordnung zu erwarten. Der Gründungsgesellschafter Sontowski & Partner ist im Geschäftsjahr 2020 vollständig als Gesellschafter ausgeschieden, und bereits beteiligte Family Offices haben in diesem Zusammenhang ihre Beteiligung aufgestockt. Die damit weiter gestärkte Eigenkapitalbasis bewertet Scope positiv und als die langfristige Ausrichtung des Unternehmens stärkend. Basis für die Sicherung der Finanzierung des künftigen Unternehmenswachstums bilden ausgebaute sowie neue Darlehenslinien bei Finanzinstituten sowie zugesagte Gesellschafterdarlehen in signifikanter Höhe aus dem Kreis der investierten Family Offices.

Die Assets under Management stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 860 Mio. Euro von 855 Mio. Euro. Der weiter ausgebaute Anteil der Erlöse aus dem Bereich des Asset und des Property Managements für Fremdmandate stellt ein zusätzlich stabilisierendes Element zum naturgemäß schwankungsintensiven Projektentwicklungsgeschäft dar. Der Beitrag des Projektgeschäfts, insbesondere der Projektgewinne, ist jedoch weiterhin maßgeblich für die Unternehmenserlöse.

Positiv zu erwähnen ist zudem, dass von Pegasus verwaltete geschlossenen Bestandsbeteiligungen der S&P Group mit für die Privatinvestoren guten Ergebnissen aufgelöst werden konnten.

Weiterhin zeugen erfolgreiche Off-Market-Transaktionen der Pegasus von einem sehr guten Zugang zu relevanten Assets. Flankiert wird dieser neben der exzellenten Vernetzung des Managements von einem engen Netzwerk aus finanzierenden Banken, institutionellen Investoren, Projektentwicklern sowie relevanten Dienstleistern im Immobilienumfeld.

Nach Ansicht von Scope wurden zielführende Schritte, wie z.B. das weiter ausgebaute Netzwerk an Joint Venture-Partnerschaften in die Wege geleitet, um das mittelstandsspezifische Schlüsselpersonenrisiko praktisch zu mitigieren. Hierfür wurden zur weiteren Marktdurchdringung und Verstärkung der Geschäftsbeziehungen im vergangenen Jahr erneut mehrere Joint Ventures mit namhaften Projektpartnern gegründet. Hervorzuheben ist in diesem Kontext die Partnerschaft mit der Kingstone Capital Partners GmbH, um zukünftig gemeinsam das institutionelle Fondsgeschäft weiter auszubauen und neue Kapitalquellen zu erschließen. Diesen Schritt wertet Scope klar positiv gerade vor dem Hintergrund der Generierung von wiederkehrenden Umsatzerlösen aus der Verwaltung von Assets under Management.

Das Projektcontrolling und Risikomanagement der Gesellschaft entspricht im Detaillierungs- und Erfassungsgrad den Anforderungen der Gesellschaft nach Art und Umfang der Geschäftsaktivitäten. Gleichwohl ist anzumerken, dass das Rating in diesem Punkt aufgrund einer fehlenden unabhängigen Risikomanagementfunktion nach wie vor ausbaufähig ist.

Die bisher erreichten Erfolge des Unternehmens wurden durch das Agieren in einem positiven Marktumfeld unterstützt. Die starke Abhängigkeit von transaktionsbasiertem Geschäft stellt einen möglichen Risikofaktor in dem Szenario eines sich abschwächenden Marktumfeldes dar. Bislang zeichnet sich das Management der Pegasus jedoch durch vorausschauendes Handeln und vorsichtiges Agieren aus, so dass sich zum Ratingzeitpunkt keine nennenswerte Auswirkung der aktuellen Covid-19-Krise auf den Geschäftserfolg abzeichnet.

Eine stärkere ESG-Fokussierung ist aus Sicht von Scope wünschenswert.